Der größte Denkfehler beim Modellfliegen – kein Fortschritt trotz Üben!

Der größte Denkfehler beim Modellfliegen – warum du trotz Üben keinen Fortschritt machst

Viele wollen Modellfliegen lernen und üben viel. Sie gehen regelmäßig fliegen, bewegen ständig die Knüppel – und trotzdem bleibt das Gefühl: Mal klappt es, mal nicht. Genau hier beginnt der größte Denkfehler beim Modellflug. Denn viele setzen Lernen mit bloßer Wiederholung gleich. Und genau das sorgt dafür, dass man sich über Monate oder sogar Jahre im Kreis dreht.

Das Ergebnis ist oft frustrierend: Modellfliegen Absturz, kaputtes Modellflugzeug, keine echten Erfolgserlebnisse – und irgendwann schwindet die Motivation.

Warum sich Üben oft nur wie Glück anfühlt

Am Anfang glauben viele:
Je öfter ich fliege, desto besser werde ich. Lernen wird gleichgesetzt mit immer wieder Knüppel bewegen und denselben Ablauf wiederholen.

Der typische Ablauf sieht so aus:

  • Man schaut Videos

  • Man geht raus zum Fliegen

  • Man startet

  • Man versucht irgendwie zu fliegen

Im Kopf ist Stress: rechts, links, oben, unten.
Geht etwas schief, kommen die bekannten Erklärungen:

  • „Das war heute Pech.“

  • „Der Wind war schuld.“

  • „Heute war einfach nicht mein Tag.“

Oder man macht einfach denselben Flug noch einmal. Genau hier liegt der Kern des Problems.

Wiederholung ist kein Lernen – ohne Verständnis bleibt alles Zufall

Wiederholung fühlt sich an wie Lernen, ist es aber nicht.
Wenn mit demselben Verständnis immer wieder dasselbe gemacht wird, passiert auch immer wieder dasselbe.

Die Konsequenz:

  • mal klappt es

  • mal klappt es nicht

Und genau deshalb fühlt sich Fortschritt wie Glück an.
Solange du nicht erklären kannst, warum etwas passiert ist, kannst du es auch nicht gezielt besser machen. Viele verlieren dadurch nicht nur Zeit, sondern auch Geld, Motivation – und im schlimmsten Fall die Freude am Modellfliegen lernen.

Warum Simulator und neues Material oft nicht helfen

Manche gehen an den Simulator, was grundsätzlich sinnvoll sein kann. Sie üben stundenlang dieselben Abläufe – aber ohne zu verstehen, was wirklich passiert. Die Hoffnung ist: Irgendwann macht es einfach Klick.

Andere stehen draußen und fliegen immer wieder denselben Flug:

  • gleicher Start

  • gleiche Unsicherheit

  • gleiche Reaktion

  • gleicher Modellfliegen Absturz

Wieder andere kaufen sich ein neues Modellflugzeug oder eine neue Fernsteuerung. Der Gedanke: Mit besserem Material wird es bestimmt besser.

Gutes Material kann helfen – aber es ersetzt kein Verständnis. Ohne Verstehen bleibt jeder Fortschritt Zufall.

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Der eigentliche Fehler: Nach dem Flug wird nicht analysiert

Das zentrale Problem ist, dass viele sich nach dem Flug keine Fragen stellen. Der Flug wird abgehakt:
„Das war halt so, da konnte ich nichts dafür.“

Genau hier müsste das Lernen beginnen. Die entscheidenden Fragen wären:

  • Was ist im Flug genau passiert?

  • Warum hat das Modell so reagiert?

  • Warum ist es ausgebrochen?

  • Warum ist es nach oben oder zur Seite gegangen?

  • Warum hatte ich keine Kontrolle, obwohl Geschwindigkeit da war?

  • Habe ich schlecht geworfen?

  • Habe ich zu früh oder zu stark gezogen?

  • Habe ich zu heftig oder zu wenig gelenkt?

  • Habe ich überhaupt rechtzeitig reagiert?

Diese Fragen werden oft nicht gestellt, weil vielen gar nicht bewusst ist, dass sie sie stellen müssten. Übrig bleibt nur Frust – und das Gefühl, dass es gerade noch ging und dann plötzlich vorbei war.

Der größte Denkfehler beim Modellfliegen

Der größte Denkfehler ist nicht, dass man schlecht fliegt.
Der größte Denkfehler ist zu glauben, dass mehr Fliegen das Problem löst.

Fortschritt fühlt sich nur dann wie Glück an, wenn das Verständnis fehlt.
„Klick“ macht es nicht durch Wiederholung, sondern durch Verstehen.

Lernen beginnt vor dem Flug – nicht in der Luft

Echter Fortschritt beim Modellfliegen lernen als Anfänger entsteht durch einen klaren Lernprozess.

Dieser beginnt:

  • vor dem Flug

  • nicht erst in der Luft

Zuerst muss das Modell überhaupt flugfähig sein. Wenn das Modell nicht richtig vorbereitet oder eingestellt ist, übst du am falschen Problem.

Dann braucht es:

  • eine saubere Vorbereitung

  • einen klaren Plan

  • eine klare Vorstellung, was du üben willst

Nicht zehn Dinge gleichzeitig. Das führt nur wieder zur Überforderung.

Einfach fliegen, um zu verstehen – nicht um perfekt zu sein

Für den Flug selbst gilt:

  • einfache Flugübungen

  • keine komplizierten Manöver

  • Fokus auf ein bis zwei Punkte

Es geht nicht darum, alles richtig zu machen.
Es geht darum zu verstehen:

  • wie stark das Modell auf Ziehen reagiert

  • wie stark es auf Lenkbewegungen reagiert

  • wie sich Geschwindigkeit, Höhe und Steuerung anfühlen

So entsteht Gefühl – und Gefühl entsteht nicht durch Glück, sondern durch bewusste Wahrnehmung.


Nach dem Flug beginnt das eigentliche Lernen

Nach dem Flug kommt der wichtigste Teil:
die Analyse.

Jetzt werden die entscheidenden Fragen beantwortet:

  • Warum ist das passiert?

  • Warum ist das Modell abgeschmiert?

  • Warum war es plötzlich zu langsam?

  • Was war der Auslöser?

  • Was hätte ich anders machen können?

Erst wenn du diese Fragen beantworten kannst, bist du im Verstehen.

Fliegen bringt Erfahrung.
Analyse bringt Verständnis.
Und Verständnis bringt echtes Lernen.

Warum viele jahrelang auf der Stelle treten

Viele kommen genau hier nicht weiter, weil ihnen niemand hilft, Zusammenhänge zu verstehen. Manche fliegen alleine, sind unsicher und wissen nicht, wen sie fragen sollen. Und auch im Verein bedeutet Mitgliedschaft nicht automatisch Hilfe.

Viele können fliegen – aber sie können nicht erklären, warum etwas passiert. Manche haben vergessen, wie es sich anfühlt, Anfänger zu sein. Andere wollen einfach nur selbst fliegen.

Das führt dazu, dass viele jahrelang trainieren, viel fliegen – aber ohne Analyse und ohne echtes Lernen. Solange sich Fortschritt wie Glück anfühlt, bleibt Lernen Zufall.

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Fazit: Fortschritt entsteht durch Verstehen, nicht durch Glück

Wer Modellfliegen lernen möchte und echte Fortschritte machen will, braucht mehr als Übung. Er braucht Verständnis. Der Modellfliegen Absturz ist kein Zeichen von Unfähigkeit, sondern oft ein Hinweis auf fehlende Analyse.

Wenn du aufhörst, nur zu wiederholen, und anfängst zu verstehen, warum etwas passiert, verändert sich alles:

  • weniger Anfängerfehler

  • mehr Kontrolle

  • weniger Abstürze

  • mehr Freude am Modellflug

Dann fühlt sich Fortschritt nicht mehr wie Glück an – sondern wie Können.

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