Warum du nach dem Start fast immer falsch reagierst!

Warum du nach dem Start fast immer falsch reagierst – der kritischste Moment beim Modellfliegen

Wer Modellfliegen lernen möchte, erlebt es fast immer gleich:
Der Start fühlt sich chaotisch an. Die ersten Sekunden sind unruhig, das Modell reagiert scheinbar unberechenbar – und oft endet genau dieser Moment in einem Modellfliegen Absturz. Viele glauben, sie hätten falsch gesteuert oder das Modellflugzeug sei ungeeignet. Tatsächlich liegt die Ursache woanders.

Der Start ist kein normaler Flugzustand.
Und genau das ist der entscheidende Punkt, den viele Anfängerfehler erklären.

Warum der Start der kritischste Moment im Modellflug ist

In den ersten Sekunden nach dem Wurf passiert etwas Einmaliges:
Das Modell hat noch keine Geschwindigkeit. Es befindet sich in einem Übergangszustand – weder richtig am Boden noch stabil im Flug. Genau dieser Übergang macht den Start so schwierig.

Das Modell reagiert in dieser Phase:

  • empfindlicher

  • ungleichmäßiger

  • deutlich anders als im späteren Flug

Der Start ist ein fließender Übergang, bei dem sich das Flugverhalten ständig verändert. Und dieser Übergang dauert beim Modellflug nicht Minuten wie in der echten Fliegerei, sondern nur wenige Sekunden. Genau diese Sekunden entscheiden darüber, ob der Flug ruhig beginnt oder sofort instabil wird.

Warum Anfänger diesen Übergang falsch einschätzen

Viele Modellfliegen lernen als Anfänger, ohne zu verstehen, was in diesen ersten Sekunden tatsächlich passiert. Es gibt keine klare Rückmeldung:

  • Man sieht das Modell

  • man hält die Fernsteuerung

  • aber man spürt nicht, wie viel Steuerwirkung gerade vorhanden ist

Gleichzeitig passiert extrem viel:

  • werfen

  • beobachten

  • ausrichten

  • reagieren

  • steuern

Alles in einem sehr kurzen Zeitraum. Diese Kombination führt fast zwangsläufig zur Überforderung.

Der Wurf entscheidet mehr, als viele denken

Noch bevor bewusst gesteuert wird, legt der Wurf bereits den Grundstein für den weiteren Verlauf:

  • Zu steil nach oben → Strömungsabriss

  • Zu steil nach unten → kaum Reaktionszeit

  • Zu schwach → sofortiges Absacken

  • Zu kräftig → schnelles Hochziehen, erneuter Abriss

  • Schräger Wurf → sofortige Kurve

Bevor das überhaupt bewusst wahrgenommen wird, befindet sich das Modell schon in einer Fluglage, die schwer zu kontrollieren ist. Und genau hier entstehen viele Modellfliegen Absturz-Situationen.

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Warum die erste Reaktion fast immer falsch ist

In dieser Phase reagiert der Flieger für den Piloten oft unerwartet. Die Reaktion darauf ist instinktiv:

  • Manche steuern viel zu stark

  • andere reagieren gar nicht

  • wieder andere lenken extrem vorsichtig und hoffen, dass es sich „von selbst“ beruhigt

Alle drei Reaktionen verschärfen die Situation. Nicht, weil sie falsch gemeint sind, sondern weil sie nicht zu diesem Übergangszustand passen.

Warum sich das Modell plötzlich völlig anders anfühlt

Ein zentraler Punkt beim Modellfliegen lernen:
Die Steuerwirkung ändert sich während des Starts permanent.

  • Am Anfang reagiert das Modell kaum – es fehlt Geschwindigkeit

  • Kurz darauf reagiert es plötzlich sehr stark

  • Was eben noch zu langsam war, ist auf einmal zu schnell

  • Was eben noch stabil war, kippt plötzlich weg

Für Anfänger fühlt es sich an, als würde das Modell ständig seinen Charakter wechseln. Es wirkt unberechenbar, obwohl es in Wirklichkeit nur seinen Referenzpunkt ändert.

Kommt dann noch Wind dazu:

  • von der Seite

  • leicht schräg

  • oder direkt von vorne

verändert sich das Verhalten erneut. Jeder Start fühlt sich anders an – und ohne Verständnis wird genau das zum Problem.

Warum der Start kein normaler Teil des Flugs ist

Ein häufiger Denkfehler:
Der Start wird als „erster Teil des Fluges“ gesehen. Das ist er nicht.

Wenn dieser Übergang vom ruhenden Zustand zum Flug nicht sauber gelingt, ist man sofort mit Rettungsversuchen beschäftigt:

  • hoch

  • runter

  • Seite

  • hektische Korrekturen

Das fühlt sich chaotisch an, nicht weil man nichts tut, sondern weil man alles gleichzeitig tun muss, während das Modell noch keine stabile Fluglage hat.

Im späteren Flug ist das anders:

  • mehr Zeit

  • gleichmäßigere Reaktionen

  • klare Rückmeldung

Genau das fehlt beim Start.

Warum Reflexe am Anfang nicht helfen

Viele reagieren reflexartig:

  • geht er zur Seite → sofort lenken

  • sackt er ab → ziehen

  • geht er hoch → drücken

Diese Reflexe sind nicht falsch – sie passen nur nicht zu diesem Übergangszustand. Die nötigen Automatismen fehlen noch. Und die entstehen nicht durch Glück, sondern durch gezieltes Üben und Verstehen.

Das Problem ist also nicht, dass reagiert wird, sondern wie reagiert wird – ohne zu wissen, was das Modell in diesem Moment wirklich braucht.

Warum die ersten Sekunden über den ganzen Flug entscheiden

Die ersten Sekunden entscheiden nicht, weil danach alles leichter wird, sondern weil hier festgelegt wird, in welchem Flugzustand der weitere Flug stattfindet.

Gelingt der Übergang sauber:

  • entsteht Stabilität

  • es bleibt Zeit zum Beobachten

  • es bleibt Zeit zum Reagieren

  • Fliegen wird möglich statt reines Retten

Genau deshalb fühlen sich gute Flüge oft so an, als wären sie schon beim Start entschieden worden.

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Fazit: Falsche Reaktionen sind kein Zufall

Wenn du nach dem Start fast immer falsch reagierst, liegt das nicht an fehlendem Talent und nicht am Modellflugzeug. Es liegt daran, dass der Start ein eigener, hochkritischer Übergang ist, der beim Modellfliegen lernen als Anfänger oft unterschätzt wird.

Wer diesen Übergang versteht und gezielt angeht, reduziert:

  • typische Anfängerfehler

  • hektische Reaktionen

  • unnötige Modellfliegen Abstürze

Und gewinnt genau das, was am Anfang fehlt:
Zeit, Kontrolle und Sicherheit.

Ich wünsche Dir viele gute Flüge, Dein Max ✈️

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